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Alt 31.07.2011, 11:34
Panzerotti Panzerotti ist offline
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Registriert seit: 30.07.2011
Beiträge: 2
Standard Bin neu hier - natürlich mit einem Aften-Problem und Nichtwissen bzgl. Ursache

Hallo liebe Forums-Mitglieder,

bin ganz erstaunt, dass es so etwas wie ein Aften-Forum gibt. Hierüber habe ich auch erfahren, dass es für Aften doch verschiedene Ursachen geben kann und es nicht gleich immer eine schwere Krankheit sein muss.

Ich bin bzgl. meiner Aften recht verunsichert. Der Background:

Vor ca. 2-3 Jahren hatte ich eine Entzündung im Vaginalbereich, meine FÄn meinte, es sei eine harmlose Entzündung und es ging auch von selber wieder weg. Vor einem guten Jahr im Mai 2010 dann wieder eine. Sah aus wie ein kleines ausgestanztes Loch auf stark gerötetem Untergrund. Kommt seitdem in Abständen immer wieder, wobei die Abstände immer kleiner wurden. Zuletzt habe/hatte ich es 2-3 x im Monat. Meistens eine, manchmal zwei bis drei von diesen kleinen Pusteln/"Löcher". Seit ungefähr einem 3/4 Jahr nun zusätzlich Aften im Mundraum. Diese sehen ganz anders aus als die im Vaginalbereich, viel größer und mit rotem Rand und weißer Blase optisch typische Aften. Hatte auch vor kurzem zwei an der Zungenspitze (diese sahen anders aus-ohne weisse Blase) und 2 Wochen lang eine sehr schmerzhafte Entzündung des Nagelbettes.

Bezüglich der Vaginalentzündungen hat sowohl die FÄn als auch Hautärztin nach bloßer Inaugenscheinnahme auf Herpes getippt. Dies hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Biopsie und Blutbild negativ, kein Herpes.

Nach stundenlangen Recherchen bin ich dann auf die seltene Erkrankung Morbus behcet gestoßen. Habe alles was ich darüber finden konnte, inhaliert.
Habe dann Kontakt mit der Leiterin einer Selbsthilfegruppe aufgenommen. Nun steht eine größere Untersuchung weiter entfernt in Kassel an. Es gibt in der BRD kaum Ärzte welche sich mit dieser Krankheit auskennen. Die meisten haben noch nicht mal je diesen Namen gehört. Es gibt nur 3 Kompetenznetzwerke in Deutschland, welche alle an die Uni Tübingen angeschlossen sind. Dies sind wohl die einzigen Adressen, wo wirklich dieser Erkrankung auf den Grund gegangen werden kann. Bin nun etwas unsicher, ob ich die weite Reise antreten soll, denn einiges spricht zwar für Behcet, einiges aber dagegen.

Mein Immunsystem ist seit ca. einem Jahr ziemllich unten, was erklärbar ist bedingt durch große Belastungen und psychischen Stress. Hatte auch im ersten Halbjahr fast durchgängig grippale Infekte.

Was gegen Morbus behcet spricht ist mein Alter, denn diese Krankheit tritt wohl nur in jungen Jahren auf (aber evtl. habe ich es schon länger und nicht gemerkt?)

Die Aften im Mund verschwinden nach 3-4 Tagen von selber und sind kaum schmerzhaft. Das ist wohl untypisch. Auch im Vaginalbereich ist es auszuhalten, brennt und juckt etwas, aber nicht wirklich schmerzhaft (ein Vaginalpilz ist da 100 mal unangenehmer), Dauer hier jeweils ca. 6-9 Tage. Schlimmer ist die psychische Komponente, da ich durch die Häufigkeit und Ungewissheit seit längerem kein Liebesleben mehr habe. Ich lese oft von horrenden Schmerzen und das die Leute nicht essen, nicht sitzen können usw. Das ist bei mir nicht der Fall.

Meine Augen sind extrem empfindlich, kann kaum in helles Licht gucken und nur ein einziger Tropfen Salz- oder Chlorwasser verursacht heftiges Brennen, habe auch oft Augeninnendruck. Dies könnte wieder für Behcet sprechen, allerdings habe ich das schon ewig, mindestens 20 Jahre.

Öfters auch Durchfall oder sehr dünnen Stuhl. Das kann (kann heisst nicht MUSS) Behcet bedeuten, genauso gut aber auch ein typisches Stress-Symptom oder Morbus Crohn.

Erschreckt war ich vor ein paar Tagen, als meine Tochter (knapp 14) ankam und mir zwei winzige Aften im Mundraum zeigte!!! Die gleichen wie bei mir mit weissen Bläschen, nur viel kleiner.
Kann man (harmlose) Aften im Mund- und Genitalbereich bekommen aufgrund Belastung/Stress, depressiver Verstimmung und dadurch bedingt schwaches Immunsystem? Ohne das es gleich eine chronische Erkrankung wie MB oder MC ist? Wenn ja und diese harmlos sind, dann würde dies ja die Hoffnung beinhalten, dass wenn der Stress vorbei ist, die Probleme gelöst sind, auch diese Symptome wegbleiben....?
Aber dass meine Tochter jetzt auch schon damit anfängt - das macht mir echt Sorge.

Wer kann mir etwas dazu sagen? Bin für jeden Hinweis dankbar.

Denkbar wäre auch Morbus Crohn? Gibt es hier jemand mit Morbus Crohn, welcher auch diese Aften hat?

Ach ja nochwas: habe irgendwo gelesen dass es einen Zusammenhang mit Rauchen geben soll, bzw. es kommen kann, wenn man damit aufhört. Ich habe vor ungefähr 2 Jahren fast aufgehört, allerdings vorher nicht stark geraucht (früher ca. 5-10 am Tag, jetzt ab und zu mal eine, oft tagelang gar nicht).

Liebe Grüße, Panzerotti
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  #2  
Alt 18.08.2011, 15:16
Panzerotti Panzerotti ist offline
Beginner
Registriert seit: 30.07.2011
Beiträge: 2
Standard AW: Bin neu hier - natürlich mit einem Aften-Problem und Nichtwissen bzgl. Ursache

Gibt es niemanden der etwas dazu sagen kann???

Hatte heute ne Darmspiegelung: ohne Befund (zum Glück).
Aber die Odyssee geht weiter....
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